Energiemonitoring

Basis für jedes Energiemanagements ist das Erfassen, Beobachten und Überwachen der ein- und ausgehenden Energieströme (Monitoring). Nur so Wird die Notwendigkeit und der Handlungsbedarf aufgedeckt.

Nur wenn klar ist wieviel Energie verbraucht wird kann der Verschwendung von Energie gezielt nachgespürt werden. Analyse und Planung des Energieverbrauchs und Energiebedarfs gehen einher und sind die Voraussetzung für das Aufzeigen von Verwendung. Ist dies transparent lassen sich gezielte Maßnahmen ergreifen.

Das Monitoring kann grob erfolgen, indem man z.B. täglich, wöchentlich oder monatlich den Gesamtenergieverbrauch an den ohnehin vorhandenen Messeinrichtungen der Übergabestellen zum öffentlichen Versorgungsnetz abliest und auswertet. Schon dabei wird offensichtlich, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Mit Maßnahmen kann hier schnell und effizient nachgesteuert werden.

Allerdings sind diese Daten oft nicht sehr detailliert und für eine suche von Verwendung und Fehlern nur bedingt aussagekräftig.
Bei einem verzweigten Wasserversorgungnetz auf einem großem Firmengelände oder großflächigen Produktionsanlagen mit integrierter Drucklustversorgung ist bei lediglich einem Anschluss eine Leckage durch tägliches Ablesen der Zähler zwar zu erkennen. Es ist jedoch nicht erkennbar wo die Leckage zu suchen ist: Im Erdreich, in einer Halle oder versteckt in Bauteilen, innerhalb des Erdbodens oder in Bauteilen. Die Fehlersuche wird zur Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Es genügt heute nicht mehr für die Kostenkalkulation zu wissen, ob Sie im Vergleich zu ihrem Wettbewerb mehr Strom oder Wärme verbrauchen, wenn gleichzeitig nicht bekannt ist wo, wie viel und wann welche Menge an den einzelnen Verbrauchsstellen konsumiert wird.

Aus diesen Gründen sollten die Messeinrichtungen differenzierter und nicht nur den Gesamtverbrauch messen. Entweder es werden mehrere manuell ablesbare Messeinrichtungen installiert, oder besser, Sie setzen sogenannte Smart Meters ein.