Emissionscontrolling

Februar 16th, 2015   •   no comments   

Im Januar 2005 startete der europaweite Handel mit Emissionszertifikaten. Wurden diese Zertifikate zu Beginn noch kostenlos an Betreiber emittierender Anlagen ausgeteilt, müssen diese heute in ausreichender Menge gekauft werden.

Ein Zertifikat verleiht das Recht auf den Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid (CO2). Die Gesamtmenge an Zertifikaten ist in Deutschland begrenzt und wird für die Zeit zwischen 2008-2012 auf 495 Millionen Tonnen CO2 reduziert.

Diese Menge entspricht der Verpflichtung zur Reduzierung, die Deutschland im Kyoto-Protokoll eingegangen ist. Das Kyoto-Protokoll schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest – darunter vor allem CO2, Methan und Fluorchlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW).

Die Anlagenbetreiber stehen vor der Herausforderung, ihre Emissionen zu überwachen und zu regulieren sowie Entscheidungen über die Nutzung der Zertifikate zu treffen.

Dazu muss mit der Erfassung von Emissionswerten begonnen werden um die Aufgabe, der aktiven Markteilnahme am Emissionshandel zu erfüllen.

Das Emissionsmanagement ist dabei nicht alleinige Aufgabe des Controlling, sondern eine Querschnittsfunktion über das ganze Unternehmen mit Schnittstellen u.a. zu Buchführung, Controlling, Rechtsabteilung, Investmentplanung, etc.

Das „Gesetz über den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen“ (Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz – TEHG) erzwingt ein geändertes Umweltbewusstsein. Für Tätigkeiten, durch die in besonderem Maße Treibhausgase emittiert werden, soll durch den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen ein Emissionshandelssystem geschaffen werden, um zu einer Verringerung von Treibhausgasen und damit zum weltweiten Klimaschutz beizutragen.

Das ECC von ANIGMA unterstützt Sie dabei effizient und wirksam.

Reduzierung des Energieverbrauchs mit dem EET monitoren

Februar 5th, 2015   •   no comments   

Die Energiekosten sollen in den nächsten drei Jahren um jeweils 5 % sinken. Dazu werden eine Vielzahl von Maßnahmen und Aktivitäten angestoßen. Neben Gesprächen mit Energievesorgern, Lieferanten und Subunternehmern müssen auch Prozesse in der Logistik und Produktion im eigenen Unternehmen angepasst werden. Die Koordination der Initiative muss über Abteilungsgrenzen hinaus erfolgen – nur so wird klar, ob die Ziele erreicht werden. Das ANIGMA Energy Effizienz Tracking (EET) macht transparent, ob der erzielte Effekt (Reduzierung des Verbrauchs oder der Energiekosten) aufgrund veränderter Materialpreise, aufgrund von Veränderung der Verbrauchsmenge oder aufgrund des Verhandlungsgeschicks des Einkäufers bei der Vertragsverhandlung erzielt wurde.

Verknüpfung von Verbrauchsdaten mit SAP

Februar 5th, 2015   •   no comments   

Eine erste Option zur Reduzierung des Energieverbauchs ist der Einsatz von Bewegungsmeldern, die bspw. das Licht ausschalten wenn sich niemand mehr im Raum aufhält.

Produktionsanlagen müssen anders behandelt werden. Ein Ausschalten  ist so häufig nicht möglich. Zur Beurteilung müssen u.a. auch Daten aus PPS / und ERP-Systemen wie SAP genutzt werden um zu erkennen, ob weitere Aufträge auf die betroffene Maschine geplant sind oder ob möglicherweise die Entwicklungsabteilung die Anlage versuchsweise nutzen möchte.

Alle diese Informationen müssen vorgehalten werden, soll eine automatisierte Behandlung erfolgen. Häufig reicht aber auch eine eMail / SMS an den verantwortlichen Meister, durch den dann eine Prüfung vor Ort und das Einleiten von erforderlichen Korrekturen erfolgen kann.

Bei der Bewertung der Aktivitäten, welche der angestoßenen Maßnahmen welchen Beitrag zur Kostenreduktion beigetragen hat unterstützt Sie das Energy Effizienz Tracking und macht die Ursachen für die Kostenreduktion sichtbar. Damit kann das Controlling aktiv auf die Kostenreduktion einwirken, um die positiven Effekte auch in Zukunft beobachten und gegebenenfalls gegensteuern zu können.

Green IT

Februar 5th, 2015   •   no comments   

Durch den Einsatz bspw. von Virtualisierung, lassen sich im IT-Betrieb auch bei kleineren Unternehmen schnell Energiekosten sparen. Auch nebenläufige Effekte wie die Reduzierung der Betriebskosten durch kleinere Klimaanlagen und kleine und effizientere USV-Geräte gehören dazu.

Zudem profitieren Sie bei einer Virtualisierung von prozessualen Verbesserungen bspw. von einer schnelleren und flexibleren Bereitstellung neuer Server, schnellere System-Wiederherstellung und geringeren Raumkosten durch den Wegfall von Hardware.

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Energiemanagement

September 14th, 2014   •   no comments   

Definition
Energiemanagement ist die vorausschauende und systematische Koordinierung der Beschaffung, Umwandlung, Verteilung und Nutzung von Energie innerhalb eines Unternehmens. Ziel ist die kontinuierliche Reduktion des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Energiekosten.
Die DIN ISO 50001 gliedert den Begriff der energiebezogenen Leistung in verschiedene Kategorien: in Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch. Die energiebezogene Leistung ist eine Komponente der Leistung des EnMS (DIN EN ISO 50001).

Smart Metering

Juli 9th, 2014   •   no comments   

Smart Metering bezeichnet die Messung des Energieverbrauchs mit intelligenten Zählern, die eine Schnittstelle zu Auswertungssysteme (Business Intelligence) oder zu Messeinrichtungen in Verbindung mit Systeme für Gebäudeleittechnik /Gebäudeautomation besitzen.

Smart Meter ist somit ein Zähler für leitungsgebundene Energie (z. B. Strom oder Gas), der dem Anschlussnutzer (siehe EnWG Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung) den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt und der in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist.

Die Nutzung der durch diese Smart Meter gewonnenen Daten kann eine intelligente Netz- und Ressourcensteuerung ermöglichen. Die Daten ermöglichen u.a. die Nutzung tageszeitabhängiger, ggf. niedrigere Energietarife. Die intelligenten Zähler gibt es u.a. für den Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeverbrauch.

Der nachträgliche Einbau ist häufig eine große Herausforderung. Fehlt die notwendige Verkabelung muss diese durch Funktechnologie ersetzt werden (bspw. WLAN) oder mit großem Aufwand nachinstalliert werden. Meist ist eine Anbindung über ein vorhandenes Ethernet-Netzwerk (LAN) möglich, das in den meisten Gewerbebauten ohnehin vorhanden ist und mitbenutzt werden kann.

Smart Metering bietet für die Nutzer trotz der für die Zähler anfallenden Kosten enorme Vorteile. Ein intelligenter Zähler meldet Verbrauchswerte mittels Datenübertragung. Neben dem Wegfall der personalintensiven periodischen Ablesung der Zähler kann der Versorger eine kurzfristigere (zum Beispiel monatliche) Rechnungsstellung gemäß des tatsächlichen Verbrauchs vornehmen und für die eigene Produkt-Kostenrechnung oder beim Einkauf von Energie für Tarifänderungen nutzen. Die Daten liegen dann regelmäßig und unterjährig vor und können eine Lastverschiebung in Nebenzeiten mit günstigeren Tarifen ermöglichen.

Mit intelligenten Zählern sind auch Fernschaltfunktionen möglich, mit denen einzelne (z.B. stromintensive) Geräte des Verbrauchers nach betrieblichen Prozessen und Regeln geschaltet werden können. So ist eine Fernsteuerung (bspw. Abschaltung) der Versorgung bei manchen Geräten möglich.