Treibhausgase messen, steuern und planen

Treibhaushausgase wie CO2 sind einer der Schlüsselbegriffe, wenn es um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Der Ausstoß an CO2 soll reduziert werden. Ist der Energieträger bekannt kann mit Hilfe von BI-Werkzeugen der Ausstoß von Treibhausgasen schnell quantifiziert und berechnet werden. Mit dem ECC von ANIGMA sind Sie für regulatorische Vorgaben des Gesetzgebers gewappnet.

Emissionen überwachen

ANIGMA hat sich intensiv mit dem Thema Quantifizierung von CO2 Emissionen beschäftigt. Das Energie Controlling Center ECC Pro hilft, die wesentlichen Emissionsquellen in Produktion und Verwaltung zu identifizieren. Das ECC bietet ein anpassbares, integriertes Rechenmodell, welches auf Basis des jeweiligen Energieträgers (Strom, Gas, Heizöl, Solar, Wind etc.), der tatsächlich eingesetzten Energie für jeden Verbraucher mit einem Emissionsfaktor (siehe Tabelle) und einem kalkulatorischen Rechenweg eine realistische CO2-Emission berechnet. Auch können (bspw. aus den technischen Spezifikationen der Anlagen) vorgegebene Emissionswerte übernommen werden. Mit dem ECC Pro können dann die individuellen Emissionen berechnet werden. Erfolge von emissionsmindernden Projekten und Maßnahmen können zudem mit dem Effizienztracking EET überwacht werden.

Planung und Erwartung

Ziel der BI-Lösung ist neben der Information über die aktuellen Ist-Emissions- und Verbrauchswerte im Rahmen der Planung auch zukünftige Entwicklungen aufzuzeigen und beispielsweise durch Änderungen des Produktionsprogramms induzierte Emissionsänderungen von Effizienzmaßnahmen abzugrenzen. Dazu können für die Planung des kommenden Geschäftsjahres beispielsweise Dashboards auf Basis der Microsoft Reporting Services oder eines anderen BI-Werkzeuges integriert werden.

Das im EEC integrierte Reporting bietet dem Anwender neben Ist- und Planwerten auch eine Energiebilanz und eine an das Nachhaltigkeitsberichtswesen angelehnte Berichterstattung mit den wichtigsten Stellgrößen zur Beeinflussung des CO2 Volumens.

Neben den Plan-Absatzmengen der verschiedenen Produkte und Produktionslinien sind dies beispielsweise auch die Mengen der eingesetzten Energieträger.

In einer Ausbaustufe sind dann auch Was-wäre-wenn-Rechnungen möglich, die darstellen, wie sich die Emissionen verändern würden, wenn Sonne/Wind oder fossile Energieträger einen höheren Anteil erhalten. Müssen Emissions-Zertifikate nachgekauft werden, können diese auch direkt in die Energiekosten je Stück einfließen und so die Wirkung komfortabel in der Wertschöpfung berücksichtigt werden.

In Planrechnungen kann mit dem ECC die Veränderung des Emissionsvolumens direkt aus der Anpassung der Geschäftsentwicklung, des eingesetzten Energiemix und den vertraglichen Bezugspreisen je Energieträger simuliert werden. Damit lässt sich auch die Frage beantworten, in welchem Umfang CO2-Emissionen je Stück Verbrauchsmenge und Energieart reduziert werden können oder müssen um die bei einer geplanten Absatzsteigerung sich ergebenden Emissionswerte ausgleichen zu können. Die Rechenlogik folgt hier der üblichen Kostenträger- und Gemeinkostenrechnung.

Fazit und Ausblick

Mit dem ECC Pro können Sie nicht nur den Energieverbrauch sondern auch CO2 Emissionen effizient berichten, steuern und planen. Dazu kann durch den Einsatz von Hersteller unabhängigen Standardwerkzeugen ein qualitativer und quantitativer Nachhaltigkeitsbericht erstellt werden, der auch für den Mittelstand erschwinglich ist.